Die Referent_innen stellen sich vor

Tayo Awosusi-Onutor

Tayo Awosusi-Onutor ist Sängerin, Autorin, Regisseurin, Politische Aktivistin, Mutter und lebt in Berlin. Sie bezeichnet sich selbst als Afro-Sintezza. Ihre Musik interpretiert sie in Englisch, Deutsch und Romanes. Außerdem leiht sie ihre  Stimme Film und TV als Synchronsängerin und -sprecherin. Tayo studierte Germanistik und Multimedia. Sie ist Vorstandsmitglied von RomaniPhen e.V., dem feministischen Romnja: Archiv, und Mitglied der IniRromnja.
Sie beschäftigt sich mit den Themen Bildung, Geschichte und Bürgerrechtsbewegung. 2017 veröffentlichte sie die filmische Dokumentation „Phral mende – Wir über uns. Perspektiven von Sinti* und Roma* in Deutschland.“ 2021 ist Tayo´s erstes Kinderbuch „JOKESI Club. Jekh, Dui, Drin – 3 Freundinnen in Berlin“ erschienen. In dem Buch sind drei Freundinnen, die junge Romnja: bzw Sintizzi: sind, die Heldinnen der Geschichte. JOKESI Club, ist die erste deutschsprachige Kinderbuchreihe, in der Rom:nja und Sinti:zzi positiv handelnde Hauptfiguren der Geschichte sind. Tayo engagiert sich darüber hinaus politisch in verschiedenen Communities of Colour.
Weitere Informationen finden sich unter:
www.tayo-online.de
www.romnja-power.de
www.jokesiclub.de

Silas Kropf

Silas Kropf, B.A. Soziale Arbeit und M.A. Organisations- und Personalentwicklung, ist deutscher Sinto aus Hanau. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit in der Personal- und Organisationsberatung ist er als freiberuflicher Referent für Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement mit den Schwerpunkten Antiziganismus, Queerfeindlichkeit, Intersektionalität und Demokratieförderung tätig. 2019 wurde Silas in die Unabhängige Kommission Antiziganismus im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat berufen. Zudem war er u.a. von 2017-2019 stellvertretender Vorsitzender der Roma-Jugendselbstorganisation Amaro Drom e.V. Ehrenamtlich engagiert er sich u.a. als Vorsitzender des CSD Hanau e.V.

Irene Portugall

Studium der Soziologie an der Uni des Saarlandes, seit über vierzig Jahren LGBT*Aktivistin, Mitglied des LSVD Landesvorstandes und Leiterin der LGBTI*Beratungsstelle LSVD-Checkpoint.

LSVD Saar ist der saarländische Lesben-und Schwulenverband und regionale Untergruppierung des LSVD Bund. Der Lesben-und Schwulenverband in Deutschland ist der größte Bürgerrechtsverband von LGBTI*Menschen und vertritt ihre Rechte bundesweit. Im Saarland betreibt der LSVD Saar ein kleines Kommunikationszentrum, den LSVD Checkpoint in der Mainzerstr.44, in Saarbrücken. Im LSVD-Checkpoint finden die Treffen der LSVD-Gruppen (Trans*, Jugend, queere Geflüchtete, LSVD Schule etc.) und Veranstaltungen statt. Der LSVD-Checkpoint ist auch die Beratungsstelle für LGBTI*Menschen im Saarland.

Éva Ádám

Eva Adam ist pädagogische Referentin im Projekt „Kompetenznetzwerk Antiziganismus“ bei Amaro Drom e.V.

Amaro Drom e.V. („Unser Weg“) ist eine interkulturelle Jugendselbstorganisation von Rom*nja und Nicht-Rom*nja, die das Ziel hat, jungen Menschen durch Empowerment, Mobilisierung und Selbstorganisation Räume für politische und gesellschaftliche Beteiligung zu eröffnen.
Amaro Drom versteht sich als basisdemokratische Struktur, die jungen Menschen Möglichkeiten zur Vernetzung, zum gemeinsamen Lernen und Erleben bietet und in der sie für sich und andere Verantwortung übernehmen.
Als Bundesverband verfügt Amaro Drom über ein weitgespanntes Netz zum Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung der Landesverbände sowie zur Zusammenarbeit mit anderen Jugendverbänden, insbesondere mit der djo – Deutsche Jugend in Europa und den in ihr organisierten MJSO-Bundesgruppen (Migrantenjugendselbstorganisationen).